Kulturpark München

Das Kranhaus ist eingerüstet

Kranhaus

DACHSANIERUNG TEIL 3

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Baustelle im Untergrund

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KUNST-OASE IM GRÜNEN

Gleich vorweg: Dieser Streifzug führt an nur einen einzigen Ort. Aber dort kann man alles Mögliche tun: lustwandeln, einkaufen, Kunst bestaunen, essen und auf einem Bänkchen träumen. Von der U-Bahn-Haltestelle Milbertshofen geht man die Knorrstraße stadteinwärts zurück und biegt rechts in die Schopenhauerstraße, die man so lange entlang spaziert, bis man der Straße mit dem nächsten Philosophen begegnet, der Nietzschestraße. Diese überquert man, bleibt noch ein bisschen bei Schopenhauer und biegt die erste links in die Frohschammerstraße. Der Namensgeber, Jakob Frohschammer (1821-1893), war ein aufmüpfiger Priester und Philosoph. Er ließ sich, weil er andere Auffassungen von der kirchlichen Autorität hatte und besonders für die Freiheit der Wissenschaft plädierte, von Rom nicht den Mund verbieten – und wurde vom Dienst suspendiert.

Frohschammer passt zur Hausnummer 14, zum Kulturpark Zängl, der Ende der Siebzigerjahre auf einem ehemaligen Firmengelände entstand. Denn auch hier geht um die Vision von Freiheit, um das Miteinander und um die Symbiose von Gewerbe und Kunst, die der Fabrikantensohn, Wolfgang Zängl, nach Schließung der Fabrik 1970 stetig vorantrieb – und noch immer vorantreibt. Der Rundgang im Kulturpark beginnt bei einer Fischgräte. Die Skulptur aus Knochen und Marmor steht vor einem hübschen, kleinen Restaurant, dem „La Casina“. Auf den Tischen draußen: Töpfe mit frischen Basilikum. Auf den Tischen drinnen: gelbe Tulpen in schmalen Vasen. Im Hauptgebäude hat die München-Gruppe von Greenpeace ihr Domizil, auch die Gesellschaft für ökologische Forschung sitzt hier. Weiter geht es an den Räumen der Volkshochschule vorbei. Gerade entsteht in der Bildhauer-Werkstatt ein menschlicher Torso, in einem Raum weiter ein Bild mit Mohnblumen. Pflanzen, überall Pflanzen, die liebvoll gepflanzt werden von Sylvia Hamberger. In Töpfen, in Trögen in Wasserbottichen. Ein bisschen wild, ein bisschen verwachsen. Aber herrlich schön.

Und plötzlich entdeckt man die Ateliers. Es gibt vier. In eines kann man wunderbar blicken, und vielleicht bekommt man, wenn Malerin Carin Stoller da ist, sogar einen japanischen grünen Tee. Vorbei an der Galerie 14, vorbei am renovierten Gewächshaus – überall Kunst, überall Nischen, dicke Zitronen am Strauch. Auf die aber müsse man aufpassen, sagt Carin Stoller. Einmal waren bei einer Vernissage plötzlich alle abgeerntet. Am Ende des Rundgangs entdeckt man noch ein Relikt aus der Zeit der Fabrik: eine Beladungsvorrichtung für Lastwagen. Um die Ecke gebogen und ein paar Schritte weiter, dann steht man wieder vor der Fischgräte.

Pflanzen, überall Pflanzen: der Kulturpark Zängl ist eine grüne Oase

SZ 11.8.2014 VON NICOLE GRANER

Die Fassadensanierung ist abgeschlossen

Fasadeweiss

Sanierung West-und Süd-Fassade

Sanierung14IMG_4150

Dach Teil 2

Dach-VHS

Das Erbe Spenden statt verprassen

SENDUNG VERPASST?

LA VITA Beitrag vom 14.10.2013 ca. 6 Minuten.

Jetzt anschauen!

 

NEUES DACH

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MIT BLICK ÜBER DIE DÄCHER BIS ZUM BMW-TURM

 

Ein neues Dach für einen Teil der Nebengebäude

ist dringend notwendig geworden.

Nach ca. 40 Jahren ist das Material ermüdet, und

ob beim nächsten Unwetter das Dach dicht hält

war Wolfgang Zängl ein zu hohes Risiko.

 

Die Dachdecker rücken bei schönem

August-Wetter mit vielen Gerätschaften an.

Über 3 Wochen erstrecken sich die aufwendigen Arbeiten.

Eine Unterspannfolie und eine Unterkonstruktion

geben den neuen Dachflächen – eloxierte Stahlprofile – 

den endsprechenden Halt.

 

Der nächste Bauabschnitt ist für das kommende Jahr geplant.

 

Seit den 70er Jahren investierte Wolfgang Zängl

viel Geld in den Kulturpark.

Es wird saniert, erneuert, gestrichen, gestaltet, gepflegt –

ein Kreislauf mit der Zeit.